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Interview: JazzTimePolis und LOCOMONDO LIVE! Empathie für Griechenlands Jugend

JazzTimePolisMit dem DIALOG-TREFF und dem LOCOMONDO LIVE ! Konzert am 21.03.2013 in der Münchener Theaterfabrik möchte JazzTimePolis ein Feuer der Empathie für die junge Generation Griechenlands und Südeuropas, entfachen.

Mir bot sich erfreulicherweise die Gelegenheit die Initiatorin Vivien Treuleben kurz zum Projekt zu befragen:


Was verbirgt sich hinter JazzTimePolis?

“JazzTimePOLIS versteht sich als unabhängige kulturpolitische Initiative, die sich für ein humanistisches und lebendiges EUROPA einsetzt. Die Krise EUROPAs ist an vielen Stellen eine Werte-Krise und die Sorge ist groß, dass dies so bleibt.

Zu ausgewählten Themen, die die Öffentlichkeit betreffen, möchte JazzTimePolis kulturpolitische Veranstaltungen organisieren. Von Moll zu Dur ist es nur ein Halbtonschritt – diesen wollen wir gehen, um uns für ein ethisches, soziales, ökologisches und kulturell lebendiges EUROPA einzusetzen. Politisches mit Kulturellem zu verbinden wird unsere Handschrift sein.

Im Herbst 2012 wurde mit einer  fünfteiligen Veranstaltungsreihe zu Griechenland begonnen. Sie läuft unter dem Titel: Europa ohne Griechenland ist nicht mehr Europa und ist unter www.laute-wochen.eu frei geschaltet.”


Warum haben Sie mit Griechenland begonnen?

“Die Debatte um Grexit – No Grexit und verletzender Populismus gegenüber Griechenland hatte uns seinerzeit empört. Es lag und liegt auf der Hand, dass die politische Integration EUROPAs unter diesen Gegebenheiten scheitern wird. Heute, ein paar Monate später ist es die traurige Tatsache, dass behauptet wird, in der Griechenlandkrise geht es bergauf, doch jeder zweite Jugendliche ist aktuell ohne Zukunftsperspektive.

Das ist ebenso erschreckend wie empörend. Kann man sich vorstellen, was es heißt, dass jeder zweite Jugendliche in Griechenland ohne Zukunfts-Perspektive ist? Und Griechenland ist ja kein Einzelfall – Spanien, Portugal, da sieht es ja nicht viel besser aus.

Wohin der Stier Europa trägt heißt die letzte Veranstaltung der Griechenlandreihe – momentan weiß es niemand. Hoffnungslosigkeit einer ganzen Generation, sie kann letztendlich nur zu Gewalt und – wie in Griechenland zu beobachten – zum Anwachsen von Ultra-linken wie Ultra-rechten Parteien.”


LOCOMONDO LIVE ! läuft unter dem Motto: “Empathie für Griechenlands Jugend”?

“Ja, wir würden uns freuen, wenn wir mit der Veranstaltung zu mehr Verständnis und Empathie gegenüber der Notsituation der Jugendlichen in Griechenland (und Südeuropa insgesamt), beitragen würden.

Das Konzert steht im direkten Zusammenhang mit der Veranstaltung am Vortag DIALOG-TREFF, bei der wir die aktuelle Situation skizzieren wollen und gleichzeitig Ideen und Initiativen vorstellen werden, die Möglichkeiten zur Abhilfe bergen. Es tut sich ja viel nur hört man davon wenig. Mir selbst schwebt vor einen Existenzgründerfonds ins Leben zu rufen, der Jugendliche unterstützt, die sich in Griechenland eine Existenz aufbauen wollen.

Ich halte nichts davon, dass die junge Generation Griechenlands ihr Land verlassen muss, um überleben zu können. Was wird aus Griechenland, wenn die junge Generation abwandert? Wie reagiert die Bevölkerung in den Ländern, in denen sie Wurzeln schlagen wollen. Die einzig sinnvolle Antwort auf Not und Chaos ist: Eine Umkehr in der Griechenlandhilfe herbeizuführen.

Bislang gehen alle finanziellen Hilfspakete an der Bevölkerung vorbei – das muss sich ändern. Mit dem Konzert und der Arbeit im Vorfeld möchten wir dafür sensibilisieren und ein Fenster der Zuversicht weit zu öffnen.

Ob es uns gelingt? Viele Funken machen ein Feuer – und mit LOCOMONDO und ihrer Musik entsteht ein wunderbarer Funke für Empathie und Zuversicht.”

Ein herzliches Dankeschön an Vivien Treuleben für das spontane Interview.

 

Informationen zum DIALOG-TREFF und dem LOCOMONDO LIVE ! Konzert

DIALOG-TREFF und dem LOCOMONDO LIVE ! Konzert am 21.03.2013 in der Münchener Theaterfabrik

 

Das Schloss / München:
DIALOG-TREFF – Empathie für Griechenlands Jugend!

Theaterfabrik / München:
LOCOMONDO – Donnerstag, 21.03.2013 Einlass: 19:00 | Beginn: 20:00

Laute-Wochen.eu eine Initiative von Jazztimepolis
VERANSTALTUNGSREIHE I – Europa ohne Griechenland ist nicht mehr Europa

 

Der Mechanismus von Antikythera aus Lego nachgebaut

100 Jahre rätselten Wissenschaftler wie der 1901 vor der griechischen Insel Antikythera gefundene Mechanismus funktioniert. 2006 gelang es. Die Funktionsweise der antiken Rechenmaschine wurde entschlüsselt. Jetzt wurde sie aus Lego nachgebaut. Ein beeindruckendes Video der digital-science.com.

Quelle: Youtube / a small mammal production for digital-science.com

Insel des Mittelmeeres – Kreta, Dokumentation (SWR)

Am Mittwoch den 03.02.10 war es soweit, um 15.15 Uhr zeigte das NDR in der Sendereihe Länder, Menschen, Abenteuer die Folge Inseln des Mittelmeeres: Kreta – Die Wilde. Die SWR Produktion zeigt mit beeindruckenden Bildern ein Kreta welches so, sehr selten gesehen und vor allem gezeigt wird.

Auf der südlichsten Mittelmeerinsel, zwischen Europa, Asien und Nordafrika, der größten griechischen Insel, leben 600.000 Menschen. 245 Kilometer Luftlinie trennen West- und Ostküste. Die Nordküste Kretas ist die Touristenhochburg. Der Bericht zeigt jedoch die wahre “Seele” Kretas mit allen Kanten und Ecken, wunderschön und manchmal auch sehr gefährlich.

Kreta ist eine Insel der Gegensätze. Hier treffen alte Traditionen auf moderne Öko-Landwirtschaft, Ruhe und Einsamkeit auf blühenden Tourismus, aber auch Religion und Klöster auf Gewalt, Drogen und Waffen. Eine facettenreiche Mischung die der Bericht anschneidet und anhand einiger Beispiele dem Betrachter einen kleinen Einblick gewährt.

Eine Wiederholung der Sendung konnte ich derzeit nicht ausmachen, auch sind die Online-Mediatheken von NDR und SWR nicht mit dem Beitrag bestückt worden. Gefunden habe ich jedoch die DVD Version der Sendung, die ich hier gleich als amazon Link mit aufführe. Sofern es einen Bericht online gibt werde ich diesen Beitrag updaten.

……………………

Kreta Insel des Mittelmeeres – DVD
(Reihe: Länder . Menschen. Abenteuer)

DVD ~ Sigrid Faltin
Erscheinungstermin: 17. Dezember 2009
Produktionsjahr: 2008
Spieldauer: 44 Minuten

 

 

Zum Nikolaus – Nikolaus von Myra (griech. Νικόλαος Μυριώτης / Άγιος Νικόλαος / Ájos Nikólaos )

Άγιος Νικόλαος Nikolaus von MyraDer 6. Dezember – Nikolaus. Nikolaus von Myra ist der Schutzpatron der Kaufleute, Seefahrer und der Kinder und wird heutzutage in vielen Ländern mit kleinen Gaben und Geschenken gefeiert. Der 6. Dezember ist der vermutete Todestag von Nikolaus von Myra und wurde aus diesem Grund zu seinem Namens- und Gedenktag.

Der spätere Bischof Nikolaus von Myra wurde im 4. Jahrhundert in Patara (Πάταρα), heute Kalkan, geboren. Patara war eine antike Stadt an der Mittelmeerküste Lykiens (Λυκία) in der heutigen Türkei. Auch die Orte Myra, Delphie und Xanthos lagen in der Nähe.

Zahlreiche Legenden führten dazu, dass er von vielen weiteren Gruppen als Schutzheiliger auserwählt wurde, so von Studenten, Getreidehändlern, Pfandleihern, Juristen, Apothekern, Schneidern, Küfern, Fuhrleuten, Salzsiedern, Gefängniswärtern, Dreschern und Metzgern. Als Nationalheiliger wird Nikolaus vor allem in Russland, Kroatien, Serbien, in Süditalien und in Lothringen verehrt.

Nach dem Tode der Eltern verkaufte er seinen Besitz und verteilte den Erlös an die Armen. Einem verarmten Edelmann, dessen drei Töchter aufs äußerste gefährdet waren, weil sie, ohne alle Mitgift, nicht verheiratet werden konnten, legte er heimlich Geld in die Wohnung, so dass sie nun Männer fanden.

Einer anderen Variante dieser Legende nach, warf der junge, wohlhabende Nikolaus in drei Nächten je einen großen Goldklumpen durch das Fenster des Zimmers der drei Jungfrauen, die sie als Mitgift nutzen konnten. So bewahrte er die Schwestern vor einem bösen Schicksal. Andere Quellen berichten, dass Nikolaus die Goldklumpen durch den Schornstein warf und diese in am Kamin aufgehängte Socken fielen. Daraus entstand vermutlich die amerikanische Tradition, zu Weihnachten leere Socken an den Kamin zu hängen. In Deutschland werden in der Hoffnung auf gute Gaben Stiefel, Schuhe oder Teller vor die Tür gestellt.

Άγιος Νικόλαος Nikolaus von MyraNikolaus von Myra, griech. Νικόλαος Μυριώτης, (* zwischen 270 und 286 in Patara; † 6. Dezember 326, 345, 351 oder 365), wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als griechischer Bischof von Myra in (Lykien) in Kleinasien, damals Teil des Römischen, später des Byzantinischen Reichs. Nikolaus von Myra ist der Schutzpatron Russlands, Kroatiens, Serbiens sowie der Kaufleute, der Seefahrer, der Schüler und Kinder. Der Name bedeutet „Sieg(reich)er des Volkes“ (νικός + λαος)…” (Quelle/Link: wikipedia).

Die Mitra (aus dem Griechischen für “Stirnbinde”) ist die traditionelle liturgische Kopfbedeckung der Bischöfe vieler christlicher Kirchen. Der Heilige Nikolaus wird häufig mit Mitra und Hirtenstab, einer weiteren bischöflichen Insigne, dargestellt.

Am 8. Mai des Jahres 1087 wurden die Gebeine des Heiligen Nikolaus aus seiner Bischofsstadt Myra in die italienische Stadt Bari gebracht. Je nach Standpunkt sprechen die einen von ihrer Rettung vor den Überfällen der Sarazenen, die anderen von Raub. Die türkische Nikolaus-Stiftung fordert die Reliquien noch immer zurück.

Weitere Informationen und weiterführende Links bietet der aktuelle Wikipedia-Artikel. Auch in der griechischsprachigen Wikipedia (Βικιπαίδεια) gibt es einen entsprechenden Artikel  der hier zu finden ist (Link).

Zuguterletzt noch eine Bauernregel zum Nikolaustag:

„Regnet es an Nikolaus wird der Winter streng, ein Graus.
Trockener St. Nikolaus, milder Winter rund um’s Haus.“

Mannheim/Ausstellung: Alexander der Große in den Reiss-Engelhorn-Museen 3. Okt 2009 bis 21. Feb 2010

Elf Jahre dauerte der Krieg Alexanders des Großen gegen die Perser. Ein Krieg den Alexander der Große, als er im Jahre 336 vor Christus der neue makedonische König wurde, von seinem Vater Philipp II. geerbt hatte. Das aufgestellte Heer legte über 30.000 Kilometer zurück und verwirklichte tatsächlich die Eroberungspläne Alexanders des Großen. Eine große Ausstellung in Mannheim zeigt nun, wie die zentralasiatischen Völker mit der griechischen Kultur und Lebensweise in Kontakt kamen – und umgekehrt.

Der Spiegel berichtet in seinem Artikel “Alexander der Große – Kriegsherr auf großer Fahrt” (Spiegel, 03.10.09) über die Mannheimer Ausstellung und bietet neben einer Kurzbeschreibung der Ausstellung auch einige interessante Links zu weiterführenden Informationen an.

“…Der Kriegszug steht nun im Mittelpunkt einer opulenten Ausstellung in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen. “Der Feldzug führte zu tief greifenden kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbrüchen”, sagt Museumschef Alfried Wieczorek. “Nichts war mehr wie zuvor.”…”

rem_alexanderDie Ausstellungsseiten “Alexander der Grosse und die Öffnung der Welt – Asiens Kulturen im Wandel” sind ebenfalls einen Besuch wert. Hier gibt es neben zahlreichen Informationen rund um die Inhalte der Ausstellung (Geschichte, Archäologie, Veranstaltungen sowie aktuelle Meldungen) auch einen Besucherservice in dem neben Anfahrt, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen auch diverse Angebote zu Übernachtungsmöglichkeiten aufgeführt werden.

Hier noch einmal die Daten zur Ausstellung:

Alexander der Grosse und die Öffnung der Welt – Asiens Kulturen im Wandel
Reiss-Engelhorn-Museen – Mannheim (rem)
3. Oktober 2009 bis 21. Februar 2010
jeweils Di – So 11 – 18 Uhr (auch an Feiertagen, außer 24.12. und 31.12.)
Montag geschlossen

Internet: www.alexander-der-grosse-2009.de

 

Ikaria (Ικαρία) – Insel des Ikarus Tradition und Musik

Ich hätte nicht gedacht, dass der Artikel über die Reggae-Variante des traditionellen Liedes und Tanzes Ikariotikos (Ικαριότικος) eine derartige Nachfrage erzeugen würde. Aus diesem Grund widme ich diesen Artikel nochmal dem Thema Ikaria (Ικαρία)  und dem Tanz Ikariotikos (Ικαριότικος).

Den Namen hat die Insel Ikaria (Ικαρία), sowie auch das umgebende Meer (Ικάριο Πέλαγος) der mythologischen Helden Ikarus (Ίκαρο), Sohn des Erfinders, Baumeisters, Künstlers und Handwerkers Daidalus (Δαίδαλος) zu verdanken. Der Sage nach ist dieser auf der Flucht aus Kreta nach Athen mithilfe selbstgebauter Flügel hier in der Nähe der Insel ins Meer gestürzt und wurde von seinem Vater Daidalus auf der Insel Ikaria beerdigt.

Geschichtlich hat die Insel eine durchwachsene Vergangenheit erlebt, die ich hier nicht ausführlich behandeln kann, jedoch gibt es diverse Quellen im Internet die ein stundenlanges Stöbern ermöglichen. Einen kleinen Einblick kann man sich bei Wikipedia verschaffen. Weitere Informationen zur Historie der Insel gibt es auf der offiziellen Webseite in griechischer und englischer Sprache sowie auf der Seite island-ikaria.com (ebenfalls in englisch).

Ungefähr im 8. Jahrhundert v.Chr. wurde die Insel besiedelt und ist seitdem Bestandteil der Geschichte vieler Epochen und Kriege gewesen. Der zweite Weltkrieg brachte die italienischen Besatzer auf die Insel, später die Deutschen. Nach dem Weltkrieg folgte unmittelbar der griechische Bürgerkrieg zwischen Nationalisten und Kommunisten (1946–1948). Die neue griechische Regierung, gebildet aus den siegreichen Nationalisten, benutzte die ausgezehrte Insel als Exil-Ort zur Unterbringung von bis zu 13.000 Kommunisten in Verbannungslagern.

ikar_miNicht desto trotz ist das Leben und die Musik auf der noch immer “natürlich” geblieben Insel in ganz Griechenland bekannt und gern gehört. Zurück also zum eigentlichen Thema, der traditionellen Musik von Ikaria. Die Seite island-ikaria.com bietet originale Musikstücke der traditionellen Musik  zum Reinhören (im MP3 Format) an. Hier kann man den traditionellen Klängen in einer MP3 Streaming Box lauschen. Nicht erschrecken, die Seiten sind ziemlich spartanisch aufgebaut doch lohnt sich der Besuch allemal.

Ich selbst war noch nie auf Ikaria und habe auch keine direkte Verbindung dazu, höre jedoch automatisch immer auf, sobald die ersten Klänge des Ikariotikos (Ικαριότικος) irgendwo zu hören sind. Klänge und Töne die man nie wieder vergisst.

Hier noch ein Link zu Googlemaps für alle die sich Ikaria mal per Satellit anschauen möchten.

Freue mich auf Euer Feedback und Eure Kommentare!

Griechische Zentrale für Fremdenverkehr – Ministerium für Tourismus

Griechische Zentrale für FremdenverkehrGriechenlandinteressierte und Griechenlandreisende können und sollten sich folgenden Link-Tipp mal etwas genauer anschauen. Das Ministerium für Tourismus und die Griechische Zentrale für Fremdenverkehr bieten in ihrem  Internetauftritt eine Fülle an Informationen rund um Griechenland an.

Neben Griechenland-Themen wie Urlaub, Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte, Verkehrsverbindungen und Allgemeines, das sind z.B. die derzeit angebotenen Navigations-Punkte im Bereich Reiseführer, gibt es leider etwas versteckt und nicht sofort ersichtlich,  weiterführende Links wie z.B. die griechischen Strände, die griechischen Inseln, Meerestourismus,  Ferien in den Bergen, Griechische Natur – Öko-Tourismus, Besondere Formen des Tourismus, Sportliche Aktivitäten, Kunst und Kultur, Gastronomie und ein Fotobereich.

Über die Übersichtlichkeit und Usability der Seite kann man streiten, hier ist etwas Geduld und Suche nötig um auch tatsächlich alle verfügbaren Links entdecken zu können. Wem es jedoch in erster Linie um inhaltliche Informationen geht, der wird sich sicherlich zurechtfinden.

Alles in allem aber eine doch wichtige Informationsquelle die in der Griechenland-Favoritenliste nicht fehlen sollte. Unter der Internetadresse www.gnto.gr ist die internationale Startseite erreichbar, die deutsche Variante ist unter www.gnto.gr/?langID=5 zu finden. Laut Aussage der Betreiber wird die Richtigkeit der Inhalte regelmäßig ge- und überprüft so, dass auch tatsächlich stets aktuelle Daten und Infos zu finden sind. Anschauen!

To „Mati” – das blaue Auge und der böse Blick (Nazar)

Bevor sich Griechen in meinem Freundeskreis befanden, kannte ich das „blaue Auge“ nur von türkischen Bekannten. Bei ihnen trägt es den Namen „Nazar“, was auf arabisch einfach nur „Blick“ bedeutet. Tatsächlich hat das „blaue Auge“, welches vor dem Bösen Blick anderer Menschen schützen soll, seinen Ursprung bei den Turkvölkern. Durch die Seldschuken und Osmanen verbreitete es sich in deren gesamten Einflussgebiet. So gelang das Auge in den Nahen Osten, Balkan, den Kaukasus und folglich auch nach Griechenland.

Auf griechisch „Mati“ (Auge) genannt, soll das meist aus Glas hergestellte Amulett den „bösen Blick“ abwehren. „Böser Blick“ bedeutet vor allem der Neid anderer in allen denkbaren Lebenslagen. Das „Mati“ wird schon Babys mit einer Sicherheitsnadel an den Strampler geheftet, bekommt seinen Platz am Kinderwagen, am Rückspiegel des Autos, in Wohnungen und natürlich als Schmuckstück oder Schlüsselanhänger. Geht ein „Mati“ kaputt, bedeutet dies bloß, dass es zuverlässig seinen Dienst getan hat und es wird durch ein neues ersetzt.

Weltweit ist der Glaube an den bösen Blick weit verbreitet und es gibt verschiedenste Methoden sich gegen Neid und Böse Blicke zu schützen. Ich persönlich habe eigentlich nicht daran geglaubt und mir gesagt, es sei bloß Aberglaube, doch mittlerweile haben sich so einige „Matia“ (Plural von “Mati”) in mein Leben eingeschlichen. Eines ist an meinem Schlüsselbund, ein anderes an der Wohnungstür und ich habe eine Kette mit einem Anhänger geschenkt bekommen. Ich würde nicht sagen, dass ich es zum Leben brauche, aber ich fühle mich mittlerweile wohl mit meinem „Mati“ und glaube tatsächlich daran, dass es mich schützt. Auch wenn man es nur als Metapher für Schutz und Segen verstehen möchte, bedeutet es eben ein Symbol für Sicherheit, ein Grundbedürfnis jedes Menschen.

Das neue Akropolis Musem in Athen (Ἀκρόπολις)

Mit einer 5 jährigen Verspätung wurde am Abend des 20.06.09 nun endlich das neue Museum der Akropolis (Ἀκρόπολις) in Athen feierlich eröffnet. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs nahmen an der Eröffnungsfeier Teil. Auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern können nun mehr als 350 Ausstellungsstücke und Skulpturen von den Besuchern bestaunt werden. Mehr als 11 Jahre hat der Bau aus Stahl und Glas, welcher nach Plänen des schweizerischen Star-Architekten Bernard Tschumi erbaut wurde, gedauert.

akroDer dazugehörige Internetauftritt des Museums wurde komplett neu gestaltet. Hier finden Interessierte alle nötigen Informationen in englischer und griechischer Sprache.

Neben Öffnungszeiten, Ausstellungsinhalten und Besucherplänen gibt es einen Pressebereich, eine Online Ticket-Buchung und einen separaten (anmeldepflichtigen) Pressebereich.

Die Eröffnungsfeier wurde online live übertragen. Das Stern-Magazin hat auf seinen Online-Seiten eine kleine Bildergalerie der Feier die HIER (Quelle/Link: stern.de) angeschaut werden kann.

Hier vorab eine kleine eigene Galerie mit aktuellen Screenshots der Websieten des Akropolis Museums theacropolismuseum.gr:

 

GEOaudio: Hörbuch Epirus (Ήπειρος)

Epirus – (Ήπειρος), der Nordwesten Griechenlands ist nicht nur der grünste Teil Griechenlands sondern auch der touristisch am wenigsten befallendste. Das GEO-Magazin hat sich in der Ausgabe 146 des GEOaudio Extra Podcast Epirus gewidmet und ein hörenswertes Hörbuch ist entstanden. Auf der GEOaudio Seite kann man im mittleren Bereich direkt die einzelnen Hörbücher auswählen und sofort anhören. Auch ein Download ist als mp3 möglich.

GEOaudio Extra – Epirus  (Reisen)
Kleine Dörfer, leer Strände, stille Bergwelt – wo Griechenland noch bei sich selbst ist beschreibt Richard Fraunberger in GEO SAISON 10/2007. Es liest Mathias Unger (Länge: 15:16 Min.; 13,9 MB).  audioDirektlink zur Audio-Datei. (Quelle/Link: GEO.de)

Wer während des Hörens (Link öffnet sich in einem separaten Fenster) auch noch etwas für´s Auge haben möchte, kann sich durch die kleine GEO Bildergalerie zum Thema Epirus klicken. GEO Fotoshow – Epirus (Quelle/Link, GEO.de).