Das Album Imam Baildi Cookbook belegt derzeit Platz 5 der World Music Charts in Europa (Juni 2011). Wer sich von einer faszinierenden Mischung aus griechischer Musik der 40er, 50er und 60er Jahre und modernern Sounds übrraschen lassen möchte, der sollte die aktuellen Deutschland Tourdaten checken und die Gelegenheit nutzen Imam Baildi einmal live zu erleben. Die Tourdaten:
Weitere Infos gibt es in Kürze auf der neuen Webseite www.imambaildi.com, die derzeit noch auf die Imam Baildi Facebook Seite führt, die natürlich auch einen Besuch wert ist.
Kostproben des wirklich einmaligen Sounds gibt es unter www.myspace.com/imambaildi und vielleicht trifft man sich ja am 25.02.12 im Quasimodo in Berlin. We’ll be there!
Es ist wieder einmal soweit, auf dem Youtube Channel von Locomondo habe ich einen kurzen Zusammenschnitt vom Fusion Festival 2009 gefunden den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Zu hören ist der Song Magiko Hali “Μαγικό Χαλί” (Magic Carpet) – enjoy!
Es ist wieder soweit Stefan Hantel alias Shantel (Link wikipedia) hat eine neue CD herausgebracht. Wer Shantel bisher noch nicht kannte (“Bucovina Club 1″ und “Bucovina Club 2″, “Disko Partizani”) und modern interpretierte osteuropäische Tanzmusik, also eine Mischung aus Pop, traditioneller Tanzmusik und Balkan Pop hörenswert findet – einfacher gesagt: wer beim Hören eben dieser Musik nicht ruhig sitzen bleiben kann, der wird auf der neuen CD “Planet Paprika” (Link amazon.de) neues, altes, ja einfach tanzenswertes finden.
Erneut schafft Shantel mit seiner speziellen Mischung aus Balkan-Sound, uralten Traditions-Songs und moderner Pop-Musik nicht nur sämtliche Fasern und Muskeln im Körper zum zappeln zu bringen, nein er treibt auch vielen Freudentränen in die Augen wenn Klänge ertönen die fast vergessen schienen, Klänge und Sounds aus längst vergessenen Zeiten. Das Sprachenwirrwar ist gekonnt zusammengesetzt und zeigt deutlich wie eng verwoben der Balkan sein kann – zumindest in der Musik.
Ein sehr gutes Beispiel wie solch eine Mischung aus einem uralten Song (ca. 1928) und moderner Klänge werden kann, zeigt der erfolgreiche Titel “Disko Boy” aus der CD-Compilation “Disko Partizani” (Link: amazon.de). Hier wurde der Klassiker, ein uralter griechischer Song aus dem damals noch griechisch besiedelten Smyrna (heute Izmir), von Giorgios Bidalis – “to mangiko” von 1928 (Γιώργος Βιδάλης “Το Μαγκικο”) als Grundlage benutzt.
Wer jetzt Lust auf mehr bekommen hat, dem seien die Shantel CDs ans Herz gelegt. Einen konkreten Favoriten habe ich ehrlich gesagt nicht, alle CDs von Shantel gehören in das Balkan-Music-CD-Regal und eines ist garantiert: ruhig sitzen bleiben kann man bei der Musik wirklich nicht. CD-Tipp: “Bucovina Club 1″ und “Bucovina Club 2″, “Disko Partizani”, “Planet Paprika“.
Wer weitere Informationen zu Terminen und Auftritten sowie Infos zu Musik und DJ Shantel sucht, sollte einen Blick auf die Shantel (Stefan Hantel) Webseiten unter www.bucovina.de werfen.
Den Namen hat die Insel Ikaria (Ικαρία), sowie auch das umgebende Meer (Ικάριο Πέλαγος) der mythologischen Helden Ikarus (Ίκαρο), Sohn des Erfinders, Baumeisters, Künstlers und Handwerkers Daidalus (Δαίδαλος) zu verdanken. Der Sage nach ist dieser auf der Flucht aus Kreta nach Athen mithilfe selbstgebauter Flügel hier in der Nähe der Insel ins Meer gestürzt und wurde von seinem Vater Daidalus auf der Insel Ikaria beerdigt.
Geschichtlich hat die Insel eine durchwachsene Vergangenheit erlebt, die ich hier nicht ausführlich behandeln kann, jedoch gibt es diverse Quellen im Internet die ein stundenlanges Stöbern ermöglichen. Einen kleinen Einblick kann man sich bei Wikipedia verschaffen. Weitere Informationen zur Historie der Insel gibt es auf der offiziellen Webseite in griechischer und englischer Sprache sowie auf der Seite island-ikaria.com (ebenfalls in englisch).
Ungefähr im 8. Jahrhundert v.Chr. wurde die Insel besiedelt und ist seitdem Bestandteil der Geschichte vieler Epochen und Kriege gewesen. Der zweite Weltkrieg brachte die italienischen Besatzer auf die Insel, später die Deutschen. Nach dem Weltkrieg folgte unmittelbar der griechische Bürgerkrieg zwischen Nationalisten und Kommunisten (1946–1948). Die neue griechische Regierung, gebildet aus den siegreichen Nationalisten, benutzte die ausgezehrte Insel als Exil-Ort zur Unterbringung von bis zu 13.000 Kommunisten in Verbannungslagern.
Nicht desto trotz ist das Leben und die Musik auf der noch immer “natürlich” geblieben Insel in ganz Griechenland bekannt und gern gehört. Zurück also zum eigentlichen Thema, der traditionellen Musik von Ikaria. Die Seite island-ikaria.com bietet originale Musikstücke der traditionellen Musik zum Reinhören (im MP3 Format) an. Hier kann man den traditionellen Klängen in einer MP3 Streaming Box lauschen. Nicht erschrecken, die Seiten sind ziemlich spartanisch aufgebaut doch lohnt sich der Besuch allemal.
Ich selbst war noch nie auf Ikaria und habe auch keine direkte Verbindung dazu, höre jedoch automatisch immer auf, sobald die ersten Klänge des Ikariotikos (Ικαριότικος) irgendwo zu hören sind. Klänge und Töne die man nie wieder vergisst.
Hier noch ein Link zu Googlemaps für alle die sich Ikaria mal per Satellit anschauen möchten.
Und wieder eine aktuelle LIVE-Aufnahme der griechischen Reggae-Band LOCOMONDO die sehens- und hörenswert ist. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Charoula für die Aufnahme und das bereitstellen des Videos auf Youtube (Filakia!).
Am Ende des Stückes gibt es eine kleine Traditional-Fun-Einlage (für alle die sich vielleicht wundern warum sich der Song so drastisch ändert). Das Live-Konzert war auf Chalkida und mit Sicherheit wie immer ein Fest.
Locomondo – pino mpafous kai paizo pro (Πίνω Μπάφους και παίζω pro)
Reggae aus Griechenland und das in solch einem Format, wer hätte das gedacht. Die 7-köpfige Band aus Athen ist jedenfalls eine der ersten Bands, die den karibischen Sound mit traditionellen griechischen Musikelementen kombiniert. Gesungen wird in englisch und griechisch. Die Geige, die Gaida (eine griechische Art von Dudelsack) und der Baglama (eine kleine Buzuki) unterstreichen den Mix aus griechischer Folklore und Reggae.
Live-Auftritte in Europa (Griechenland, Deutschland, Holland) Konzerte und das Zusammentreffen mit Reggae-Größen wie Manu Chao, Alpha Blondy, The Wailers, The Skatalites, Aswad, Ska Cubano, Amparanoia, Ojos de Brujo und Chumbawamba lassen die Band wachsen und gedeihen was ihrer Musik immer mehr Gewicht im Genre auch außerhalb Griechenlands verleiht. Besuche und Kontakte nach Jamaika haben ein starkes Band zwischen Athen und der Reggae-Heimat geknüpft. Den Namen Locomondo sollte man sich also gut merken.
Hier ein kleiner Einblick in eine Live Jam auf Jamaika 2005.
Auf der Homepage der Band LOCOMONDO (deutsch, englisch, griechisch) gibt es neben Infos, Terminen, Fotos auch einen Video Bereich in dem ein mehrminütiges Video über die Entstehung und der Geschichte dieser. Reinschauen lohnt! Meine Empfehlung mit beiden Daumen nach oben – hört rein! Die CDs sind einfach einmalig und sollten in keiner Musiksammlung fehlen. Einige Youtube-Videos hier schonmal vorab als Appetitmacher, viel Spaß!
Heute kaum noch wegzudenken und für viele ein täglicher Begleiter: das Internetradio. Eine der wohl umfangreichsten Webseiten für griechisches Radio ist www.e-radio.gr mit aktuell über 450 Griechischen Radiosendern. Ordentlich sortiert, in griechischer oder englischer Sprache (The Hellenic Radio Portal), kann hier nach den verschiedensten Kriterien gesucht werden. Ob Ort, Sport, Nachrichten, Musik, für alle Bereiche gibt es eigene Auswahlmöglichkeiten und auch entsprechende Sender.
Problemlos und einfach ist die Bedienung. Auch das Abspielen der Streams, also das “Hören der Radiosender” ist denklich einfach. Neben aktuellen Wetterberichten der ausgewählten Regionen Griechenlands, einer Top-Liste der entsprechenden Radiosendern, gibt es noch diverse Werbeeinblendungen, die dann allerdings Inhalte der Region und des Landes des Besuchers beinhalten. Hier spielt der Firefox Browser seine stärken aus und mit dem Add-On AdBlock Plus ist der Werbeflut schnell und einfach Einhalt geboten. Nun, wünsche jedenfalls viel Freude beim Hören!
Imam Baildi – Den Thelw Pia Na Ksanartheis – ein Titel den man hören muss um die Musik zu verstehen. Ein Genre, dass man nicht so einfach beschreiben kann. Musik alter Klassiker und großer Titel, Musik griechischer Künstler aus einer fast vergessenen Zeit nämlich den 30er, 40er und 50er Jahren, werden auf einmalige Art und Weise zu neuem Leben erweckt.
Einmalige Kompositionen lassen Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen und verschaffen uns einen Hörgenuss den man nicht mehr aus dem Kopf bekommen wird. Reinhören!
Nachtrag: Leider ist das offizielle Video auf Youtube in Deutschland nicht mehr verfügbar… ich erspare mir weitere Ausführungen zum Thema “..ist in Deutschland nicht verfügbar.” #fail
Mit Sicherheit werden wir öfter über Imam Baildi berichten. Für alle die es interessiert: der Name Imam Baildi ist eigentlich ein Gericht nämlich “Auberginen – Imam Baildi (Melitzanes Imam Baildi)” welches wir sicherlich mit in unserer Rezeptkategorie Essen und Trinken aufnehmen werden.
Weitere Infos zur Band sowie Soundproben auf der MySpace Seite und auf der Imam Baildi Facebook Seite www.imambaildi.com mehr.